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Warum eigentlich Kräuter für Tiere?

Die Kräuterkunde wird von allen Völkern und auch intuitiv von Tieren angewandt. Wildlebende Tiere kennen die Möglichkeiten der Natur sehr genau und fressen oft ganz bestimmte Gräser, Blätter, Rinden oder Wurzeln. Hunde fressen Gras, um den Speichelfluss oder die Verdauung zu fördern oder um zu erbrechen. Pferde kauen z. B. bei auf bestimmten Pflanzen herum, die sie sonst nicht fressen, um die Verdauung zu fördern. Wildlebende Fleischfresser fressen ihre erlegten Beutetiere komplett also mit Haut und Haar, mit Knochen und Innereien und eben auch mit Magen-Darminhalt. Da es sich bei den erlegten Beutetieren um Pflanzenfresser handelt, nehmen Fleischfresser so immer auch pflanzliche Bestandteile auf. Pferde sind perfekte Kräutersammler und wissen von Natur aus, was ihnen gut tut. Unsere Pferdeweiden sind aber meist eher auf den Bedarf von Rindern abgestellte Grasmonokulturen. Viele Pferde werden sogar nur in Boxen oder auf Ausläufen ohne Weidegang gehalten. Folglich können sich die Tiere nicht mehr in einer intakten Natur bewegen, wo sie sich die benötigten Kräuter selber besorgen können. Auch unsere Hunde erjagen sich ihre Nahrung in der Regel nicht mehr selber, sondern erhalten ihr Fertigfutter vorgesetzt. Bei unseren Haus- und Nutztieren ist also der Mensch gefragt.

Durch die zunehmende Haltung von Hobbytieren erfährt die Pflanzenkunde zunehmend wieder an Wertschätzung. Auch bei der Verwendung von qualitativ hochwertigen Futtermitteln, die eine ausgewogene Ernährung der Tiere gewährleisten, fehlt dem Tier die Möglichkeit die gezielte Aufnahme von Kräutern zu reagieren. Die Zufütterung von Kräutern stellt also eine sinnvolle Ergänzung der BARF-Fütterung eines Hundes dar.

Britta Klostermeier - Tierheilpraktikerin